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Dienstag, 2. April 2013

Habe ein gutes Gefühl

Ich hatte ja heute mein Vorstellungsgespräch und ich denke es ist gut gelaufen. Gut vorbereitet und ordentlich gekleidet, war ich pünktlich dort. Alle waren sehr nett, Fragen konnte ich alle beantworten. Nun heißt es wieder warten. Am 10.04. wird entschieden und wenn, dann bekomme ich am 11.04. per Mail oder Anruf Bescheid. Mal sehen, alles kommt, wie es kommen soll.

Dann war ich, meine gutes Gefühl ausnutzend, noch im Jawoll (oder wie der Markt heißt) und habe mir auch mal Filzwolle gekauft. Gefilzt habe ich noch nicht, bin mal gespannt.

Nachdem ich nun so viel gehäkelt hatte, habe ich über Ostern mal wieder Socken gestrickt.

 Und da ich kleine Füße habe, sind gleich zwei Paar draus geworden. Bei den "Söckchen" habe ich im Bündchen die rechten Maschen verschränkt gestrickt und ich muss sagen, es gefällt mir besser, als normal. Es ist auch 8-fädige Sockenwolle, kannte ich auch noch nicht. Ging schnell und sie fühlen sich gut an.


Ich suche ja nun schon lange nach einer Strickanleitung für meine Online-Wolle. Und da alle infiziert sind, was Kreisjacken angeht, habe ich mich anstecken lassen. Allerdings möchte ich sie nicht so "locker" und häkele, ja schon wieder häkeln, sie einfädig mit einer 3-er Nadel und mach halt ein paar Runden mehr. Hoffentlich bekomme ich das auch so hin, wie ich es mir vorstelle.


Mika der kleine "Lieschenschreck" hatte zwischendurch die Wollzufuhr kontrolliert:




Ach ja, unser Haus hatte ich ja im letzten Post schon angesprochen. 


Mittwoch, 6. März 2013

Kleiner schwarzer Kater ...


... oder wie der Mika zu uns kam

Hände kommen auf mich zu, weiter zurück kann ich nicht mehr und zum Weglaufen bin ich zu schwach. Ich dachte, hier zwischen den Müllcontainern, das wäre ein guter und sicherer Platz. Das Mädchen scheint aber ein netter Mensch zu sein, sie hält mich liebevoll und redet beruhigend auf mich ein. Meine Angst legt sich langsam, während sie mit mir ein Stück geht. Dann wird es doch wieder laut. Wo bin ich? Noch mehr Menschen! Mein kleines Herz puckert wild, aber ich bin zu schwach mich zu wehren. Diese Neuen überhäufen mich ebenfalls mit wohlklingenden Worten und ich merke, dass sie mir nichts tun werden. Ich werde in eine Kiste gesetzt und sie stellen mir etwas zu Essen hin. Leider kann ich damit gar nichts anfangen.  Ich weine und frage mich, wie es nur soweit kommen konnte. Wo ist meine Mama und wo meine Geschwister? Ja, bei Mama war es schön, da gab es immer genug zu essen und sie war sooo weich und warm, wenn wir uns alle an sie ankuschelten. Oh, wie sie mir fehlen! Ich habe Hunger und bin müde. Zur Ruhe komme ich hier nicht, es riecht alles ganz anders und die Kiste ist auch recht unbequem. Vielleicht sollte ich einfach nochmal meine Familie rufen.
Schon wieder greifen Hände nach mir, es wird mir das Fleisch vor die Nase gehalten und auf mich eingeredet. Ich weine wieder. Nun komme ich in eine andere Kiste. Diese ist schon etwas schöner. Riecht wieder anders, irgendwas Vertrautes ist dabei. Aber auch hier ist meine Mama nicht. Warum hört sie mich nicht? Vielleicht werde ich ja jetzt zu ihr gebracht. Ein weiteres Geräusch, es klingt etwas gedämpfter als sonst, aber ich kenne es und es bedeutet Gefahr. Meine Angst wird immer größer, ich kann nirgends hin. Wieder weiß ich mir nicht zu helfen und rufe so laut ich kann meine Mama.

So ungefähr muss es sich für den kleinen Mika angefühlt haben, als wir ihn aus einer Gaststätte in Halberstadt abgeholt haben und nun, mit dem Auto, auf dem Weg zum Bereitschaftstierarzt waren. Da saß nun dieses kleine Häufchen Elend in unserer großen Katzentransportbox und miaute herzzerreißend.